Freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung – kommunikativer Mehrwert und strategischer Nutzen

Shownotes

Nachhaltigkeitsberichterstattung war lange freiwillig – mit der CSRD wurde sie zur Pflicht. Dann kam Omnibus und hat diese Pflicht für viele Unternehmen wieder aufgehoben. Jetzt sind die Fragen wieder offen: Machen wir weiter? Wie sichtbar wollen wir sein? Und welchen Mehrwert können wir aus freiwilliger Berichterstattung ziehen?

In dieser Folge von SAIM Grüne Wiese spricht Host Andreas Winterer mit Lotte Schmidt (Director Sustainability Consulting, SAIM) und Marie-Lucie Linde (Co-CEO nextblooming, zertifizierte CSR-Managerin und Certified Sustainability Reporting Specialist) über die Frage, wann und wie freiwillige Berichterstattung wirklich lohnt.

Im Gespräch geht es um das regulatorische Umfeld nach Omnibus, den Druck aus Markt, Banken und Lieferketten – der unabhängig von Berichtspflichten weiter besteht –, sowie die strategische Frage, welche Formate und Rahmenwerke wann passen. Marie-Lucie Linde berichtet aus der Beratungspraxis, was Unternehmen heute wirklich brauchen: nicht zwingend den großen ESRS-konformen Bericht, sondern mutige kleine Schritte, „Mikro-Ambitionen“ und echte Kommunikation statt Compliance-Texte.

Der Podcast zeigt, warum es sich lohnt, trotz politischer Unsicherheit proaktiv weiterzumachen – denn der Druck aus der Lieferkette, von Finanzierern und Großkunden bleibt. Wer jetzt berichtet, positioniert sich: für Ausschreibungen, Kundenanforderungen und die eigene Zukunftsfähigkeit.

Lotte Schmidt und Marie-Lucie Linde zeigen gemeinsam: Freiwillige Berichterstattung muss kein Mammutprojekt sein – aber gemacht werden. Und wer es richtig angeht, profitiert.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Nachhaltigkeitsberichterstattung war lange freiwillig und genau deshalb oft zu unscharf, zu selektiv oder zu generisch – oder einfach gar nicht vorhanden.

00:00:07: Mit der CS&D wurde sie für viele Unternehmen zur Pflicht.

00:00:10: Prozesse wurden aufgebaut, Daten erhoben, Strukturen geschaffen… Und dann kam da Omnibus und hat diese Pflicht wieder relativiert.

00:00:17: Jetzt stehen zahlreiche Unternehmen für eine nachvollziehbaren Frage.

00:00:20: Nämlich machen wir weiter?

00:00:22: Oder hören wie wieder auf?

00:00:24: Wie sichtbar wollen wir mit der Freiwilligen Berichterstatter sein und in welchen Inhalten?

00:00:29: Und welchen Mehrwert können wir eigentlich daraus ziehen?

00:00:32: Denn der regulatorische Druck ist ja nicht der einzige Treiber, so stellen Banken, Investoren, Großkunden und Ausschreibungen längst eigene Anforderungen ganz unabhängig davon ob eine Berichtspflicht besteht oder nicht.

00:00:42: Heute sprechen wir darüber wann und wie sich freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung wirklich lohnt, wie sie strategisch eingesetzt werden kann und wo sie oft mehr bringt als jede Pflicht.

00:00:57: Euer monatlicher Einblick in

00:01:05: nachhaltiges Unternehmertum.

00:01:16: Und gemeinsam begrüßen wir unsere heutige Gästin, Marie-Lucy Linde ist Co.

00:01:31: CEO von Next Blooming eine Beratungsunternehmen für freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung.

00:01:37: als zertifizierte CSR Managerin und Certified Sustainability Reporting Specialist bringt sie über vierzehn Jahre Erfahrung in der nachhaltigen Transformation von Organisationen mit.

00:01:48: Neben Next Blooming ist hier außerdem Co-Founderin der Sustainable Natives EG einer genossenschaftlich organisierten Beratung, die interdisziplinäre Kompetenzen für den nachhaltigen Wandel bündelt.

00:01:58: Sam und Next Bloaming haben sich kennengelernt bei einem gemeinsamen Berichtsprojekt.

00:02:02: Marie herzlich willkommen.

00:02:03: wir freuen uns sehr dass du da bist.

00:02:04: Hallo Andreas hallo Lottich freu mich

00:02:06: Stell dich doch mal bitte kurz vor wer bist Du was macht Next Bloomin eigentlich?

00:02:10: Und was sind die Sustainable natives?

00:02:12: und warum bremst du endlich für dieses Thema?

00:02:15: Oh, wow!

00:02:16: Also mein Name ist Marie Linde.

00:02:17: Ich bin seit wie ja schon gesagt wurde über vierzehn Jahren jetzt im Bereich nachhaltige Unternehmensführung unterwegs.

00:02:24: Meine Schwerpunktthemen sind da vor allem das Thema Strategieentwicklung, Kommunikation, Berichterstattung und auch Aufbau von Managementstrukturen und mich begeistert eben der Trieb daran sozusagen... Das hört sich immer so ein bisschen problemisch an die Welt besser zu machen aber nachhaltig Veränderungen in die Welt zu tragen Zukunft mitzuwirken und das ist eigentlich auch das, was im Zentrum unserer kleinen Innovationsberatung für nachhaltiges Handel bei Next Blooming sozusagen steht.

00:02:54: Wir wollen vor allem nachhaltige Innovationen – wir denken das aber nicht als technische Innovation sondern als prozessuale und als Wissens-Innovation.

00:03:03: dass wir verstehen wie wir neue Entscheidungs- und Führungslogiken mit Blick auf Nachhaltigkeit ausrichten können, neue Formen von Zusammenarbeit, Dialog oder eben auch Lernen miteinander.

00:03:15: Wie neues Wirtschaften funktioniert – das steht bei uns wirklich in der organisationalen Praxis, wie wir das alles neu denken können, wie Wir neue Bedingungen für Unternehmertum bauen können.

00:03:25: Das steht sozusagen im Fokus von Next Blooming und weil Next Bloaming sozusagen eine sehr kleine Boutique.

00:03:33: Beratung ist für nachhaltiges Handeln.

00:03:36: Und dann muss man jetzt eigentlich sagen, es gab nämlich Sustainable Natives bevor es Next Blooming gab.

00:03:41: Aber ich habe meinen Partner in Crime, Anja Meier die Co-CEO sozusagen von Next Bloominn.

00:03:47: Wir haben uns kennengelernt im Gründungsprozess der Sustainable natives.

00:03:52: Und uns hat damals, wir waren ungefähr zwölf Gründungsmitglieder und alle sehr... Umgetrieben.

00:03:58: und uns hat irgendwo bewegt, dass wir gesagt haben Wir müssen irgendwie raus aus unseren unterschiedlichsten Experten-Silos.

00:04:04: Also die Klimaexperten, die Kommunikationsexperte, die Strategie-Experten.

00:04:09: Und das war eigentlich die Grundidee eine Gemeinschaftsplattform zu bauen also Menschen zusammenzubringen Die interdisziplinär über diese Silos hinweg für nachhaltige Transformationen arbeiten.

00:04:21: Das heißt, alle die bei den Sustainable Natives sind haben ihr eigenes Geschäft, sind entweder Freiberufler oder Unternehmerinnen und bündeln ihre Kräfte sozusagen auf dieser übergeordneten Ebene wo sie sagen diese Kompetenzen habe ich selber in meinem Unternehmen nicht aber kann mich verstärken durch diese Gemeinschaft.

00:04:39: Und das haben wir dann sogar als Genossenschaft gemacht, da könnte ich jetzt den ganzen Podcast darüber füllen.

00:04:44: Wille ich aber nicht!

00:04:45: Aber es war auch eine sehr bewusste Entscheidung dass wir Wertegemeinschaft und Unternehmertum bündeln wollten in dieser, sag' ich mal, Unternehmsform und so sind alle die sozusagen Mitglieder sind, auch eben Shareholder dieser Organisationen und wir bauen gemeinsam an unserer Zukunft und hoffentlich auch an der Zukunft der Wirtschaft.

00:05:05: Genau was begeistert mich?

00:05:07: Und warum bin tatsächlich in diesem Thema drin.

00:05:10: Ich glaube, jeder würde wahrscheinlich so ein bisschen seinen kleinen Saulus Paulus Moment berichten, warum er sich diesen Thema zugewendet hat?

00:05:17: Bei mir war es sehr früh!

00:05:19: Ich durfte mal bei einer Umweltorganisation auf Mauritius arbeiten als Volunteer und die haben sich sehr ganzheitlich um die sozialen Themen, um die ökologischen Themen der Insel gekümmert auf eine Art und Weise berührt.

00:05:33: Und so sinnhaftig ergriffen, dass ich gesagt habe okay was immer ich kann!

00:05:37: Ich hab Kommunikation- und Europawissenschaften studiert.

00:05:42: Habe ich gesagt ok was immer es ist das muss sich irgendwie in den Dienst dieser Aufgabenstellung, dass wir es schaffen irgendwie die planetaren Grenzen einzuhalten setzen.

00:05:51: und ja irgendwie sind dann immer... verschiedene Opportunitäten entstanden, dass ich erst in einem Fach verlagte.

00:05:58: Dazu was entwickeln durfte eine Management-Lösung und dann bin ich in die Selbstständigkeit ins Unternehmertum Hier sozusagen mit Next Blooming und Sustainable Natives.

00:06:09: Das

00:06:09: klingt aufregend, spannend und wendungsreich.

00:06:12: Lotte zur Einordnung für die Hörerinnen und Hörern.

00:06:14: ein bisschen so zum Thema?

00:06:15: Was unterscheidet denn eigentlich die Freiwillige von der verpflichtenden Berichterstattung?

00:06:19: und wem betrifft es?

00:06:20: Ja, Segen Andreas ist ja auch in der Einleitung schon ganz kurz die Begriffe Omnibus fallen gelassen und im regulatorische Pflicht.

00:06:29: da hat sich natürlich einiges geändert.

00:06:31: das heißt ich spreche jetzt von der aktuell gesetzlichen Lage in Deutschland, bei der wir noch nicht zu hundert Prozent final sind weil die deutsche Umsetzung noch fehlt.

00:06:42: Aber ganz grob verpflichtende Berichterstattung heißt es ist wirklich im Gesetz festgeschrieben dass Unternehmen nicht finanzielle Kennzahlen zu veröffentlichen haben mit ihrem Geschäftsbericht und Lagebericht.

00:06:53: das sind aktuell in Deutschland noch Unternehmen, die unter die sogenannte NFRD – Non Financial Reporting Directive fallen.

00:07:01: Das sind große DAX-Unternehmen und zum Beispiel hat man bestimmt auch schon das eine oder andere Dokument gelesen und eben mitbekommen vieles rund um Klimabilanzen aber auch die sozialen Themen, die Unternehmen betreffen und Governance Aspekte.

00:07:17: Die CSRD soll die NFID ablösen, also die Corporate Sustainability Reporting Directive.

00:07:23: Die ist auch tatsächlich final von der EU verabschiedet wurde und eben im offiziellen Amtsplatt veröffentlicht ist seit Anfang zwanzig sechsundzwanzig aktuell.

00:07:34: wie gesagt fehlt aber in Deutschland noch die gesetzliche Grundlage das gesagt wird.

00:07:38: es gilt jetzt die CSR D eben auch für Unternehmen in Deutschland.

00:07:42: Das wird einen kleineren Teil der Unternehmen tatsächlich betreffen wie aktuell die NFID.

00:07:47: Und zwar ist es ganz konkret abhängig von zwei groben Schwellenwerten, das sind die Mitarbeitendenzahl mindestens tausend und die Umsatzgrenze dass man mindestens vierhundertfünfzig Millionen Euro Umsatz im Jahr erwirtschaftet Wie genau sich das denn in Deutschland eben noch vielleicht ein oder doch nochmal Erweitern wird, also ob beispielsweise bestimmte Gesellschaftsformen im Sinne von großen Kapitalgesellschaften zu behandeln sind.

00:08:15: Die dann auch unter die CSRD-Fallen.

00:08:16: das wird eben da noch entschieden werden im Laufe des Jahres?

00:08:20: Da möchte ich aber jetzt an der Stelle nicht mehr tiefer eintauchen.

00:08:23: nur zum Hintergrund.

00:08:25: Das heißt hier besteht wirklich eine gesetzliche Verpflichtung man muss Kennzahlen erfassen es wird auch geprüft Und wie gesagt, es muss im Geschäftsbericht veröffentlicht werden.

00:08:36: Der ja auch das Prüfermerk erhalten muss damit ein Geschäftsjahr abgeschlossen werden kann.

00:08:41: bei Unternehmen also man merkt schon da steckt relativ viel dahinter und die freiwillige Berichterstattung ist dann eben das Gegenstieg dazu dass man sagen kann ich möchte freiwillig zu meinen ESG Kennzahlen berichten und das auch noch mal in einer standardisierten Struktur gegebenenfalls machen.

00:09:03: Da gibt es verschiedene Standards, kommen wir bestimmt später auch nochmal drauf.

00:09:08: Und es war eben in der Diskussion dass diese verpflichtende Berichterstattung noch weitaus mehr Unternehmen trifft.

00:09:15: Das waren nämlich einmal die Grenzen von zweihundertfünfzig Mitarbeitenden einem Umsatz von fünfzig Millionen Euro, Umsatz im Raum gestanden.

00:09:24: Das heißt da waren wir natürlich bei den Schwellenwerten weit aus Niedriger.

00:09:27: das hätte dann wirklich bis zu fünfzehntausend Unternehmen fast in Europa betroffen.

00:09:31: Da sind wir jetzt eben weit entfernt davon mit der aktuellen gesetzlichen Lage.

00:09:36: Daher eben auch die Frage was machen diese ganzen Unternehmen?

00:09:38: Die zwar groß sind und auch da wieder bei dem Punkt freiwillig berichten können aber auf der anderen Seite eben gewisse Kennzahlen angefragt bekommen von beispielsweise Investoren oder eben Banken, die sagen ich brauche aber die Daten damit ich euch entsprechend bewerten kann und euch auch Konditionen geben kann beispielsweise.

00:10:01: Also das mal kurz zur Einordnung.

00:10:04: wie gesagt Omnibus hat die Pflicht für viele Unternehmen entschärft und Marie wir hatten ja auch im Vorgang schon kurz dazu geschrieben du hast eine klare These dazu.

00:10:13: Hat das Verfahren, also der Omnibus jetzt vor allem die Unternehmen entlastet oder hat es die Nachhaltigkeitsdynamik und Unternehmung eher gebremst?

00:10:20: Was beobachtest du da auch in der Praxis mit euren Kunden.

00:10:23: Ja ich glaube, bei OmnIBus ist tatsächlich ein sehr besonderes Momentum in der – ich nenne sie mal die Nachaltigkeitbabel, alle die engagiert sind das Thema nach vorne zu bringen.

00:10:36: Ich persönlich finde, dass grundsätzlich die CSRD – also diese Idee zu sagen wir wollen eine Gleichberechtigung der Nachhaltigkeitsberichterstattung zur Finanzberichterstattung ist richtig und sinnvoll.

00:10:48: Und das ist genau das was wir brauchen um nachhaltige Transformationen ja in die Marktlogik zu treiben oder zu bringen sage ich jetzt mal.

00:10:56: Das heißt von der Grundidee war das richtig?

00:10:58: Wir haben alle in der Praxis bemerkt über das ein oder andere Ziel hinausgeschossen wurde.

00:11:03: Wenn man sozusagen ja die ESRS, also ich nenne es immer gerne die Berichtsbibel, die die E-Frag ja entwickelt hat.

00:11:10: da muss man ja sagen, da hat man sich schon wirklich zwischendurch die Haare gerauft und gedacht um Gottes Willen was habt ihr euch denn dabei gedacht?

00:11:16: Das ist ja schon ein Molloch!

00:11:18: Also muss man auch finde ich zuzugeben dass da durchaus auch ein Stück weit übers Ziel geschossen ist.

00:11:25: aber ich find der Omnibus hat tatsächlich viel mehr Scherben hinterlassen als er jetzt.

00:11:31: Entlastung, also klar er hat die ultimative Entlastungen gebracht.

00:11:35: Weil so wie du es gerade schon gesagt hast Lotte und auf europa sind sie ja auf europäischer Ebene sind sogar fünfzig tausend die eigentlich im Berichtskorb gewesen wären Und jetzt sind es nur noch knapp irgendwie siebentausend, ein paar Gequetschte.

00:11:48: Also nicht auf die Zahl festlegen aber nur noch ein paar Tausende und das ist natürlich die ultimative Entlastung einfach gar nicht mehr zu müssen.

00:11:56: also von daher haben Sie Ihr Versprechen eingelöst, also die EU-Kommission an der Stelle.

00:12:02: gleichzeitig habe ich aber seit der Ankündigung, die ja am sechsenzwanzigsten Februar letzten Jahres war mit dem omnibus eins hat man ja einfach gemerkt wie wie alle, so vor diesem Loch gestanden haben und so.

00:12:17: Was passiert jetzt?

00:12:19: Es wurde hin- und hergeschachert.

00:12:21: Diese Schwellenwerte waren gefühlt das Verhandlungsfund Par excellence, wo gesagt würde nein, fünfhundert, nein, siebhundertfünfzig, nein zweitausend, neintausend... Also das war ... Verfahrenstechnisch unterirdisch zu beobachten, muss ich gestehen.

00:12:38: Und ich glaube es hat wirklich in vielen Geschäftsetagen und auch in vielen Unternehmen eine eigentlich so okay.

00:12:45: dann müssen wir jetzt halt mal und irgendwie eine gefühlte Motivation und eine Dynamik extrem eingebremst weil es war unglaubliche Unsicherheit in den Unternehmen.

00:12:55: Sie haben gesagt sind wir?

00:12:56: Sind wir nicht?

00:12:57: was lohnt sich gerade wirklich zu investieren was auch nicht?

00:13:01: Und natürlich ist auch irgendwie so die Luft jetzt raus.

00:13:04: Alle haben sich aufgebäumt und zu sagen, okay dann machen wir das mal?

00:13:09: Jetzt ist es wie ein Zufli zusammengefallen.

00:13:12: Irgendwie merkt man schon, dass an vielen Stellen gesagt wird, ja gut bevor wir hier erstmal wieder einen Handschlag machen warten wir ab was der Markt macht, was die Politik macht.

00:13:21: also man guckt wieder so auf alle anderen Akteure wirklich viele Scherben hinterlassen hat.

00:13:29: Also wir persönlich merken eben auch, dass viele Unternehmen den Stift feingelassen haben gar nicht mehr berichten Budgets einkürzen, Menschenressourcen tatsächlich auch wieder vor die Tür setzen.

00:13:41: Das muss man ja leider Gottes auch mal wirklich in der Härte formulieren und das ist schon bitter zu beobachten.

00:13:47: also das fand ich extrem.

00:13:49: deswegen Omnibus-Ja Entlastung auch sinnvoll an der einen oder anderen Stelle aber der ich sage mal der nachhaltigen Transformation in der Praxis hat es keinen gefallen getan dieses omnibus Thema bzw dieser omnibuss der durch Europa gefahren ist?

00:14:05: Ja, absolut.

00:14:06: Vor allem wie du sagst Sie haben es ja groß angekündigt als pyrokratische Entlastung und am Ende haben sie aber einfach die Schwellenwerte maßgeblich geändert und eben viele Unternehmen rausgenommen.

00:14:15: das hat mit einer bürokratischen Entlastungen nichts mehr zu tun.

00:14:19: tatsächlich wo ich auch noch drauf gespannt bin die ESHS also die Bibel der Datenpunkte die zu berichten ist die kommt ja auch nochmal dieses Jahr im Sommer neu raus.

00:14:29: Also dann in der Finale stand der ESHS Da haben sie ja wirklich an Entlastung gearbeitet, zu sagen wir hatten über tausend Datenpunkte die drin standen.

00:14:37: Wir wollen da knapp zwei Drittel auch rausnehmen.

00:14:41: Wir wollten alles was nicht ganz klar vorgegeben ist dann auch nicht mehr verpflichtend Bericht erstatten lassen.

00:14:47: das sind Dinge wo ich sage dass es wirklich eine Entlastungen.

00:14:50: Sie haben auch gemerkt an der einen oder anderen Stelle da waren sie zu genau übers Zielen ausgeschossen.

00:14:54: bei manchen waren aber trotzdem noch Unsicherheiten und Fragen offen.

00:14:57: da müssen sie auch nochmal nachschärfen.

00:14:59: Also, das wird sich auch noch mal in der Praxis dann zeigen.

00:15:02: Denke ich wie praktikabel und wo?

00:15:05: Dann vielleicht doch nochmal die ein oder anderen Fragen kommen.

00:15:07: Aber da sind sie ja auch dran mit Begleitmaterial, Unterstützungsmaterial

00:15:10: etc.,

00:15:11: also von daher ursprünglich von der Bürokratie und der Entlastung gesprochen.

00:15:16: aber dann ... Wie du gesagt hast eine ganz andere Diskussion, die in Gang getreten gegangen ist und wo Sie einfach über diese Schwellenwerte diskutiert haben, wo man im Nachhinein sagt hat mit der Sache eigentlich gerade nichts mehr zu tun.

00:15:30: Also von daher kann ich das bestätigen auch, was wir so gesehen haben aber umso schöner dass es natürlich auch noch die gibt die weitermachen tatsächlich eben ganz groß geprägt durch diese Unsicherheit und was bei uns dieses Jahr eben wie auch wieder verstärkt merken dass Unternehmen sagen, ich bin jetzt sicher.

00:15:52: Dass es mich vielleicht doch nicht mehr trifft oder dann eben ein bisschen später.

00:15:56: Aber ich plane einfach mal damit, dass von der EU ich sonst quasi erst einmal nichts zu erwarten habe und ich hab zumindest einen Status quo auf dem ich wieder aufbauen kann.

00:16:08: Das merken wir da so ein bisschen mehr Ruhe.

00:16:10: Dieses Jahr wieder reingekommen ist und nicht dieses wie letztes Jahr komplett zurücklehnen.

00:16:15: Ich mach erstmal gar nichts weil ich weiß ja gar nicht was passiert.

00:16:19: Also da

00:16:20: hat sich zumindest in diesem Jahr geändert.

00:16:22: Ja, also definitiv was man ja aber anerkennen muss – da waren wir ja vor ein paar Jahren auch schon!

00:16:29: Also, das finde ich ist wirklich so.

00:16:31: Es wird ja immer dieser Backlash sozusagen in den Raum gestellt und wenn man jetzt schon länger in dem Kontext auch wirkt.

00:16:40: über die letzten vierzehn Jahre habe ich auch schon viele Dynamiken erleben dürfen.

00:16:45: Die NFRD gab es ja auch schon Und viele Diskussionen und ich sage auch mal Dynamiken, die wir jetzt beobachten sind tatsächlich die wie vor acht oder zehn Jahren schon hatten.

00:16:59: es gibt ein paar wenige, die berichten müssen.

00:17:01: Trickle-Down-Effekt, Freiwilligkeit... Also da hast du das Gefühl so, hör'n Podcast von vor acht Jahren!

00:17:08: Da wird man das Gleiche sagen.

00:17:09: Da heißen die Standards nur nicht VSM E sondern DNK und anders.

00:17:14: Und statt ESRS ist es der GRI oder so.

00:17:17: Das finde ich halt extrem bemerkenswert, dass einmal sozusagen wir diesen Rückschritt gemacht haben in die Vergangenheit eigentlich von der Marktlogik her Und dann tatsächlich noch mal einen mühen kleinen Schritt sogar nochmal zurückgegangen sind, weil der Verdrust einfach so unglaublich groß ist.

00:17:33: Ich glaube das ist was ich bemerkenswert finde.

00:17:37: wenn ich auch den Sustainability Transformation Monitor des aktuellen Jahres gesehen habe und auch gelesen hab dass seventy fünf Prozent trotzdem sagen sie berichten Dann bin ich tatsächlich positiv überrascht Dass die aus diesem Verdruss dennoch diese Energischöpfen zu sagen okay wir machen weiter alles hier nicht umsonst gemacht, sondern lasst uns jetzt irgendwie noch auch die Früchte ernten.

00:18:02: Die wir eigentlich gesehen haben und das finde ich dann schon bemerkenswert zu beobachten dass es dann eben auch diese große Masse an Menschen oder Menschen hört sich blöd an aber Menschen in Unternehmen gibt die dem Ganzen trotzdem diesen Drall nach vorne wiedergeben

00:18:18: Absolut.

00:18:19: Ja, ich find das auch bemerkenswertig.

00:18:21: Ich drücke uns und insbesondere den Menschen in dem Unternehmen die Daumen, dass sie's auch machen!

00:18:27: Weil aktuell steht die Zahl in Studien- und Reports drin.

00:18:33: Ich bin noch mal gespannt, ob Sie dann auch wirklich eben ... dort ist ja vorhin auch schon davon gesprochen, dass es einfach auch Budget-Kürzungen und auch Ressourceneinschankungen gibt.

00:18:42: Ob sich da noch wirklich die Möglichkeiten dazu haben?

00:18:44: Wie gesagt, ich drücke sehr die Daume.

00:18:47: Ich glaube, bei all unseren Kunden können wir da auf jeden Fall drauf aufbauen.

00:18:50: Jetzt ist also die Pflicht so ein bisschen zurückgetreten und es bleibt aber noch die Möglichkeit der Freiwilligenberichterstattung.

00:18:57: und da würde mich jetzt mal so ein bißchen interessieren.

00:19:00: Was is denn eure Erfahrung nach?

00:19:01: Und vielleicht Marie fängst du an warum Berichten unternehmen denn trotz fehlender Pflicht deine Erfahrungen weiter?

00:19:08: was sind die Motive?

00:19:10: Die Motive extrem unterschiedlich.

00:19:13: Also ich glaube, na Lotte du wirst gleich sicherlich spiegeln wie es bei euch ist aber Ich beobachte das gab schon immer die Vorreiter die gesagt haben wir verstehen den Mehrwert von Transparenz und Wir verstehen auch den mehr wert denen es uns als Unternehmen gibt ums zu sortieren unseren fortschritt Kenntlich zu machen.

00:19:30: also die sind so aus einer sehr intrinsischen Motivation unterwegs Und die haben auch nicht so laut geschrieben dass das alles schrecklich ist sondern das waren die die gesagt Haben na endlich wird das was wir erkennen haben auch mal in einen Standard oder in ein standardisiertes Marktsystem gegossen.

00:19:47: Also das sind die intrinsisch motivierten Vorreiter, ich glaube wir alle haben gerade auch Unternehmensnamen im Kopf, die uns da direkt einfallen.

00:19:57: und dann gibt es natürlich die jetzt weniger den Druck aus der regulatorischen Ecke empfinden sondern einfach aus der ganz ... schnöden, sag ich mal Marktecke.

00:20:06: Also der mag die Kunden.

00:20:08: Man ist Teil vielleicht einer Lieferkette eines Großkunden, der vielleicht sogar berichtspflichtig ist und einfach sagt so von wegen okay damit du bei mir weiterhin in der Lieferketter sein kannst brauche ich von dir einfach auch Transparenz über verschiedenste Sachen vor allem dieses ganze Themaskop drei Klimadaten es ja ein Riesenthema spricht da kommt aus dieser Logik von wenn ich noch Aufträge sichern möchte muss Ich mich da einfach zu aufstellen, die machen weiter.

00:20:36: Da kommen natürlich ganz oft diese Systeme wie Ecovardis.

00:20:39: also dass der Großkunde sagt macht bitte Ecovards und du kriegst ein gutes Ecovadis Ergebnis nicht nur mitbericht aber natürlich ist das schon noch mal einen riesen Mehrwert wenn man gebündelt und in sich schlüssig sein eigenes Nachhaltigkeitsprofil und Leistungsprofil auch zeigen kann.

00:20:56: und dann gibt es tatsächlich auch die Banken weil das was ja so irrsinnig diese Berichtspflicht, die ja für die Realwirtschaft gebaut wurde hatte als Pendant oder hat eine Berichtspflicht in der Finanzwelt.

00:21:11: Also bei den ganzen Finanzakteuren und die haben diese Berichts Pflicht noch.

00:21:16: also die gucken da tatsächlich sehr stark hin wie sie ihre Gelder sozusagen allokieren und wohin Sie sie geben?

00:21:22: Wie Kreditvergaben funktionieren.

00:21:24: das heißt die Banken Schauen extrem stark auf dieses Thema.

00:21:29: Sie sind da noch nicht so gut standardisiert, dass sie immer die gleichen Daten wollen aber das fängt langsam an sich zu sortieren.

00:21:36: Aber für viele Unternehmen ist es wirklich auch ein Schlüssel zum Kapitalzugang sozusagen oder guten Konditionen im Kontext von Kapital.

00:21:49: Und das sind weiterhin Effekte.

00:21:52: und das ist ja das Bittere, dass die Banken sagen uns hätte die CSRD auch mit den Änderungen lotte, die du gerade angesprochen hast, die sehr sinnvoll sind und die wirklich viel schon geholfen hätten.

00:22:03: Die Daten, die sie so massenreich bekommen hätten, hätten dem Banken unglaublich stark geholften, die Gelder in die richtigen Richtungen fließen zu lassen.

00:22:11: Und das ist dann weiterhin einfach auch die Motivation, die da draußen vorherrscht.

00:22:16: Ich weiß nicht, Leute vielleicht ähnlich oder vielleicht hast du sogar noch einen anderen Erfahrungswert?

00:22:21: Aber so beobachte ich das!

00:22:23: Sehr ähnlich und bei den Banken.

00:22:25: kurzer Gedanke noch zur Ergänzung der Zeitpunkt wäre ja auch richtig gut gewesen.

00:22:29: also man fängt erst mit den Unternehmen an dass sie in die erste Berichtsphase kommen.

00:22:35: lernen daraus.

00:22:37: Mit diesem Jahr wird es ja für Banken dann auch letztendlich konkret.

00:22:40: Und eigentlich wäre die CSED schon letztes Jahr dran gewesen, also das war ja vieles gut durchdacht von der Grundidee her echt sinnvoll aufgebaut.

00:22:52: Neben den drei Punkten, die du gesagt hast und gerade bei der intrinsischen Motivation sind wir glaube ich genau wie du gemeint hast vor dem Punkt wo waren wir eigentlich vor acht bis zehn Jahren?

00:23:01: da waren das genau die Unternehmen die gesagt haben Mehrwert, welche Vorteile habe ich denn durch die Berichterstattung?

00:23:07: Und ich möchte das auch machen.

00:23:09: Die Unternehmen gibt es jetzt noch genauso.

00:23:11: Die werden das auch genau so weiterführen.

00:23:14: was sich tatsächlich geändert hat zu vor acht bis zehn Jahren war sich noch als vierten Punkt eben ergänzen würde sind wirklich Investoren also ähnlich wie Banken tatsächlich aber da wo einfach Unternehmen auch noch extrem stark darauf achten Wie sieht eigentlich mein Portfolio aus?

00:23:31: wen möchte ich dann mit reinnehmen und diese Unternehmen tatsächlich auch zu einer Art jährlichem Reporting verpflichten.

00:23:40: Also, dass dann wirklich die Investoren sagen es steht wieder unser jährliches Reporting an ich brauche bis zum März also da sind wir super nah dran an der CCD-Logik auch zu sagen Ich brauch bis dahin gewisse Kennzahlen, ich brauch euren Plan welche Ziele Maßnahmen erreicht werden sollen und wenn ihr da nicht ambitioniert genug seid oder in manchen Bereichen einfach nicht gut genug werden entweder die Konditionen schlechter oder im schlimmsten Fall muss das Portfolio angepasst werden.

00:24:08: Das ist schon was, was man versteckt merkt dass der Investoren auch insgesamt sich anders ausrichten und das würde ich sagen hat sich auf jeden fall geändert in der Zeit, dass es einfach mehr geworden ist.

00:24:19: Es war so vor acht bis zehn Jahren noch nicht da, ob man sich diese Vorteile finanziell noch nicht so mit Nachhaltigkeit erarbeiten unter Wirtschaften können.

00:24:27: also hat sich einfach viel getan im Hintergrund still und leise, würde ich sagen.

00:24:33: Und das ist auch schön zu sehen dass da eben auch wirklich der Mehrwert und der Vorteil für die Unternehmen die Berichten auch wirklich erkennbar ist und zwar finanziell weil das ist ja auch auf der Punkt wo es gerade bei denen wo vielleicht einzelne Personen intresisch berichten wollen, aber nicht das ganze Unternehmen mit sie jetzt auch Akumente an der Hand sind.

00:24:51: Absolut und ich glaube aber Teil der Realität ist auch man hat immer so ein bisschen das Gefühl wir wollen dass uns natürlich auch alles ein bisschen schön reden.

00:24:59: aber es gibt auch einen Vakuum also dieses Vakum von den Unternehmen, die nicht Vorreiter waren.

00:25:05: Die das aus einem ganz schnöden Compliance Mindset gemacht haben und jetzt dann auch einfach sagen ja dann nicht.

00:25:11: also Das sind dann diese ernüchternden Momente glaube ich unserer Berufsrealität wo wir dann merken so wow okay da ist Da waren eigentlich Erkenntnis Reisen irgendwie doch angestoßen worden Auch über diese Wesentlichkeitsanalyse die ihr doch auch irgendwie hilft mal zu erkennen so Wow Wo habe ich eigentlich hier meine Hotspots?

00:25:31: Wo kann Ich Chancen heben, aber auch Risiken mindern.

00:25:35: Aber für die ist es tatsächlich mit dem Verkünden von bis nicht mehr drin wirklich gewesen.

00:25:40: so okay dann nicht.

00:25:41: und das ist auch Teil der Realität und wir fokussieren uns natürlich auf die Realität der Wirtschaft Einfach eine strategische Erkenntnis und ein anderes Mindset noch mal dahinter geschoben hat.

00:25:52: Zu sagen, die Compliance ist vielleicht der Ursprung der Idee gewesen aber wir haben erkannt dass da strategisch einfach mehr wert für uns ist.

00:26:00: wie können wir Wertschöpfung zukunftsorientiert ausrichten?

00:26:04: Und das ist glaube ich da wo man einfach beobachten darf Da es nachhaltige Transformation in der Wirtschaft und den Unternehmen.

00:26:11: Es ist halt nicht mal eben so Wir bekletzen in die Hände und jetzt geht's alles los!

00:26:17: braucht halt echt viel Zeit, bis diese ganzen Systeme sich darauf einlassen können.

00:26:22: Also Systeme, Menschen aber auch Prozesse-Systeme ... Das ist natürlich Teil der Realität, die ich beobachte.

00:26:30: und lotte, ich höre das es dir nicht geht!

00:26:32: Das Systemunternehmen?

00:26:34: Ja ja absolut.

00:26:35: also muss man tatsächlich anerkennen dass es so ist.

00:26:41: Für manche ist der Druck weg und damit auch das Thema weg.

00:26:44: Und die Politik unterstützt sozusagen diesen Gedankengang leider Gottes ja sehr intensiv gerade, was traurig ist.

00:26:53: Ja

00:26:53: und doch höre ich immer wieder das freiwillige Berichterstattung auch ein Wettbewerbsinstrument sein kann.

00:27:00: oder ist es halt Wunschdenken oder wie du grade so gesagt hat man redet sich das schön?

00:27:04: Ist es nun so oder ist nicht so?

00:27:07: Ich würde fast... Wenn du mich jetzt fragst, ich wäre natürlich immer an der Stelle zu sagen also ich weiß um den Mehrwert von Berichterstattung.

00:27:17: Also für das... Für die Unternehmen selber.

00:27:22: Also letztendlich wenn du in einem Unternehmen sagst es ist ganz normal über die wirtschaftliche Leistungen einmal im Jahr zu berichten, Bilanz zu ziehen.

00:27:31: Dann sagen alle ja natürlich logisch bis.

00:27:33: Also auch das ist ja irgendwann mal eine neue Praxis geworden.

00:27:37: Wir sind ja nicht alle damit geboren, dass es

00:27:39: Geschäftsbilanzen

00:27:40: gibt.

00:27:40: Das heißt, das hat man irgendwann akzeptiert und es ist zum guten Ton und zu gut Governance geworden, das zu tun.

00:27:47: Und das hat genauso ein Mehrwert wie es das ist wenn man das spiegelt auf die Nachhaltigkeitsinformationen.

00:27:54: Was ich so bemerkenswert finde, wenn man diese Wesentlichkeitsprozesse macht wo man ja wirklich die einzelnen Nachhaltigkeitsthema wirklich dezidiert anschaut und sich mal dazu verhält haben wir da Auswirkungen kann dieses Thema uns irgendwie auch finanziell.

00:28:09: Ich sag jetzt mal anfassen oder irgendwo Schaden beeinflussen.

00:28:14: Dann sind alle so, das ist ja total gut und logisch und strategisch total relevant, dass wir das tun.

00:28:20: Sind aber noch nicht gewillt einfach die Prozesse dazu zu bauen?

00:28:25: Das ist einfach sehr schmerzhaft!

00:28:26: Aber ich glaube, die dies tun, die haben tatsächlich in ihren Lieferkennten den Vorteil, dass sie sehr synergetisch konsistent in Richtung verschiedener Kundenanfragen, Fragebögen sozusagen beantworten können.

00:28:41: Das ist ja so ein Riesenpane, dass ganz viele mittelständische Unternehmen sagen ich kriege von zehn Großkunden, zehn Fragebügen die wollen unterschiedlichste ISG-Daten von mir und die können im Zweifelsfall mit so einem Nachhaltigkeitsbericht einfach sagen hier One Medium und das beantwortet alles, was ihr braucht.

00:29:01: Das ist natürlich erstmal super effektiv und effizient – das ist ja so das magische Wort für viele Unternehmen!

00:29:08: Und gleichzeitig bringt allen das natürlich auch da im Wettbewerb vor allem um Nachwuchstalente in eine ganz andere Position, weil der Arbeitsmarkt ist ja jetzt nicht so als dass er sich in der Zukunft als sehr üppig darstellen wird.

00:29:22: Sprich der war for talents ist sozusagen auch das was viele Unternehmen umtreibt und viele junge Fachkräfte und Menschen achten darauf, ob man diese Verantwortungsebene ähnlich wie die wirtschaftliche Verantwortung genauso greift.

00:29:38: Und ich glaube das sind viele Mehrwerte, die so ein Nachhaltigkeitsbericht untermauern kann beziehungsweise fördern können.

00:29:45: es ist natürlich nicht das Allheilmittel nur der Bericht aber in einem Konglomerat von einer sinnvollen Strategie von einem guten Steuerungssystem und Management Situationen, die einfach in viele Stakeholder-Richtungen unglaublich wertvoll sein

00:30:02: können.

00:30:03: Ja und ich würde da auch komplett zustimmen der Bericht, der zeigt einem ja auch noch mal ganz klar was habe ich eigentlich gemacht im letzten Jahr?

00:30:12: Und was kann ich nach außen hin auch kommunizieren?

00:30:16: Was ich auch noch spannend finde bei der Wesentlichkeitsanalyse, auch da muss ich nochmal auf die CSD zurückgreifen.

00:30:21: aber ich find' die doppelte Wesentlichkeitsanalyse super weil die finanzielle Perspektive mit einbezogen wurde und gesagt wurde Bitte schaut neben euren Auswirkungen, die ihr zu Unternehmen eben habt auf Umwelt und Gesellschaft.

00:30:33: Schaut doch eben auch was mit den finanziellen Auswirkung möglicherweise auf euch.

00:30:37: also da sind wir wieder ganz nah an dem Punkt was du gerade gesagt hast Marivirtschaftlichkeit.

00:30:42: Und damit hast Du auch eine wirklich solide Basis wie Du mit Management-Geschäftsführung auf einer Ebene diskutieren kannst dass sie auf einmal sagen Ja jetzt verstehe ich auch das Nachhaltigkeit wirklich langfristig wirtschaftlich auch denkt.

00:30:58: Also wie kann ich nachhaltig wirtschaften?

00:31:02: Wie kann ich meine Lieferkette so resilient aufstellen, dass Ich mit Partnern zusammen arbeite die mir auch Rohstoffe dies noch in zwanzig Jahren gibt wenn ich dann weiter produzieren will beispielsweise Zusammenarbeit.

00:31:13: also das sind so die Dinge Die finde ich in der wesentlichkeitsanalyse wahnsinnig elementar und wichtig.

00:31:19: Und dann eben hinten raus zu sagen und über genau diese paar wenigen wesentlichen Themen.

00:31:25: Da möchte ich mich tiefer damit beschäftigen.

00:31:27: und dann eben im Bericht nochmal der Realitätscheck, was haben wir eigentlich gemacht?

00:31:31: Was kann ich denn jetzt noch außen kommunizieren?

00:31:34: Oftmals wie du gesagt hast fehlt es ein bisschen an den Prozessen und der tatsächlichen Umsetzung.

00:31:38: aber auch da Schritt für Schritt wenn man erstmal das einmal schwarz auf weiß wirklich irgendwo stehen hat dann erkennt man ja, wo sind noch meine offenen Flanken?

00:31:48: Wo hab ich nachholen Bedarf, wenn man sich aber nie diesen Thema widmet und versucht es einfach mal runterzuschreiben.

00:31:55: Wo stehe ich?

00:31:56: Was habe ich

00:31:56: gemacht?"

00:31:57: Dann fehlt ihm die Transparenz da drüber.

00:31:59: Das ist das, was auch wieder der wirkliche Mehrwert, finde ich, bringte von einem Bericht.

00:32:04: Absolut!

00:32:06: Was mich tatsächlich gerade umtreibt, ich weiß nicht lotte wie es dir geht.

00:32:09: Ich weiss ihr beschäftigt euch da auch extrem mit.

00:32:11: aber wenn wir natürlich jetzt hingucken dass inwiegend lautes Sustainability Transformation Monitor seventy fünf Prozent sagen ja ach komm ich habe jetzt für die Prüfung gelernt jetzt ziehe ich sie auch durch obwohl man nicht muss was ja irgendwie löblich ist.

00:32:26: und dann kommt tatsächlich von der Ecke so eine M-Co Richtigerweise, ja die Anweisung gibt bitte Greenwashing ist sowieso nicht das Thema.

00:32:38: oder beziehungsweise wir wollen greenwashing ausmerzen will ich jetzt mal wirklich sagen und dass es richtig und wichtig damit die Glaubwürdigkeit in diese Kommunikation auch sozusagen eintritt.

00:32:52: Und dann habe Dennoch gerade so ein bisschen die Befürchtung, wenn jetzt man nicht mehr sowas sagen darf wie nachhaltig.

00:32:58: Also viele fangen ja an, darf das jetzt Nachhaltigkeitsbericht halten?

00:33:02: Darf ich überhaupt so was sagen, wie ich richte mich nachhaltiger aus.

00:33:06: also auf einmal kommen auch so Stolpersteine oder Irritationen sage ich mal in die Praxis wo ich schon auch verstehen kann es mich nicht wundern würde, ich sage mal so dass in der Realität und in der Praxis vielleicht dieser Wille sich freiwillig diesen Risiko auszusetzen.

00:33:24: Was Falsches zu sagen was dann am Ende vielleicht doch unter dem M-Co oder in Deutschland ja das UWG, das unlautere Wettbewerbsgesetz sozusagen ja das Risiko einzugehen Bußgelder zu bekommen weil man im falschen Wording unterwegs war.

00:33:41: Ich weiß nicht, wie ist da deine Erfahrung?

00:33:43: Ich weiß, ihr beschäftigt euch da auch viel.

00:33:45: Mich würde es nicht wundern, wenn das diese freiwillige Berichterstattung ein bisschen eindämmen würde.

00:33:51: Was meinst du?

00:33:52: Ja, der spricht so mit dem MQ natürlich großes Wort an!

00:33:56: Tatsächlich sind wir aktuell dabei wirklich viel ... Aufklärungsarbeit auch zu machen.

00:34:02: Also es ist erstaunlich, weil alle vor diesem ganzen Thema Berichterstattungspflicht standen und gefühlt dann eben viele andere Regulatorik einfach ignoriert und vergessen haben.

00:34:10: die MQ kommt dieses Jahr im September Und die kommt nicht auf einmal.

00:34:14: also das ist schon länger festgeschrieben.

00:34:18: da hätte man sich auch langfristig darauf vorbereiten können.

00:34:23: Das ist jetzt nicht irgendwas, wo die EU sagt naja es gibt keine CSRD mehr dann machen wir doch mal MCO sondern das ist schon seit Jahren auch am Markt und beschlossen und von daher ja auf jeden Fall diese Fragestellung haben wir auch viel mit unternehmen.

00:34:38: wo man aber ganz klar unterscheiden muss und das versuchen wir auch wirklich in dieser Aufklärungsarbeit zu machen ist die MCO richtet sich maßgeblich an B to C Kommunikation und Produktkommunikation.

00:34:50: Der Nachhaltigkeitsbericht ist ein Unternehmens-Kommunicationstool, wo ich in Gänsel zu meinen Nachhaltigkeitlleistungen, Zielen und KPIs spreche.

00:35:01: D.h.,

00:35:02: da bin ich eigentlich auch nicht an einer einzelnen Produktkombination drin.

00:35:06: Das hat auch in dem Nachhaltighalsbericht tatsächlich nicht so viel verloren, dass sich über meine einzelnen Produkte... Wenn natürlich das ganze Themenfeld Produkt ein wesentliches im Zusammenhang Lieferkette-Ressourcen, Kreislaufwirtschaft ist absolut.

00:35:19: Aber ich berichte ja nicht über meine einzelnen Produkte und welche Zertifikate, welche Labels ich da drauf habe.

00:35:25: Das heißt, da muss man einfach wirklich ganz klar unterscheiden.

00:35:29: Und auf der anderen Seite wenn wir wieder bei dem Punkt freiwillige Berichterstattung nach Standards auch wirklich sind eine externe Prüfung kann natürlich dann nochmal Sicherheit geben.

00:35:40: Was habe ich da reingeschrieben, ist das auch alles fundiert.

00:35:43: Und auf der anderen Seite die Standard sollen ja auch Anhaltspunkte geben, dass sich mich ganz klar orientieren kann und einfach transparent mache wo stehe ich denn?

00:35:52: Und mir eben keine, ich sage jetzt mal Marketingziele-Sätze sondern einfach fundierte, transparente und KPI basierte Ziele und anhand dessen dann auch in die Maßnahmenentwicklung und Umsetzung gehe und dann bin ich total safe.

00:36:07: also am Ende Du meintest ja vorhin diejenigen, die schon immer berichten und auch gesagt haben mein Gott mit der CSD wäre doch jetzt endlich mal der Push gekommen dass es mehr machen.

00:36:17: Auch die haben keine Angst vor dem M-Corp bei einem Nachhaltigkeitsbericht weil sie wissen ja was Sie machen und was Sie nicht machen können ganz ehrlich und transparent darüber berichten Die Unternehmen die eben vor dieser Herausforderung stand zu sagen um Gottes Willen.

00:36:31: Jetzt muss ich wahnsinnig viele Informationen bereitstellen, ich bin noch gar nicht so, weil ich habe noch gar nichts so viel, aber ich will natürlich auch das eine oder andere Ziel hinschreiben und da merkt man dann einfach dafür die Substanz.

00:36:41: Da rutscht du dann viel eher in diesen Fall ab, dass du sagst vielleicht bin ich jetzt eben grad nicht mehr ganz sauber in der regulatorischen Kommunikation, sondern einfach, weil die Basis fehlt durch die EMCO, sage ich jetzt mal ein schwieriges Kommunikationstool wird.

00:37:01: Also deswegen ist da glaube ich noch viel Aufklärungsarbeit.

00:37:04: und für diejenigen, die einfach nur nicht so weit sind auch nochmal dieser Appell zu sagen macht was damit ihr auch einfach transparent berichten könnt dass es alles völlig in Ordnung und wir sagen auch immer tue gutes und sprecht darüber das kennt ihr bestimmt auch zugenüge.

00:37:20: Das ist wirklich der Aspekt wo wir sagen sauber aufbereiten Und dann is man in der kommunikation absolut safe Und kann das auch in einem, insbesondere im Nachhaltigkeitsbericht, ganz sauber kommunizieren?

00:37:31: Ja, da hast du natürlich total recht.

00:37:32: Das ist, glaube ich, sehr wichtig zu betonen.

00:37:35: Dass es um die BtoC-Kommunikation gibt.

00:37:37: Jetzt gibt's bestimmt auch mal im B to B Bereich so kleine Grauzonen.

00:37:42: Aber die sind jetzt eben nicht die Masse und dennoch finde ich das einfach sehr spannend.

00:37:48: Vielleicht sprechen wir in dem Jahr noch einmal welche Dynamiken für die Nachhaltigkeitskommunikation oder auch die Berichterstattung ... hatte, dass da einfach achtsamer mit umgegangen wird zu sagen was Pursau nicht großmundig gerade hier in die Welt und was davon kann ich durch Pläne, durch Zahlendatenfakten auch wirklich untermauern.

00:38:11: Und so könnte man es dann nämlich jetzt auch sagen ist natürlich der Bericht ein extrem gutes Tool genau diese diese Beweislage sage ich jetzt mal ein Stück weit zu bauen, damit da gar keiner hinterfragt so das hat überhaupt kein Hand und Fuß sondern nie.

00:38:26: Das weiß man und das ist dann auch so finde ich immer das Wichtige dass man sehr stark unterscheidet.

00:38:32: haben wir hier eine Marketingbroschüre oder einen Nachhaltigkeitsbericht?

00:38:37: in der Realität und in der Praxis vermengen manche Unternehmen das irgendwie sagen wir wollen ein nachhaltig keits bericht und er sieht dann eher aus wie ne Hochglanzbroschure.

00:38:47: Nichts dagegen, dass Nachhaltigkeitsberichte auch schön aussehen dürfen und uns auch irgendwie Freude bereiten dürfen.

00:38:54: Aber gleichzeitig ist es natürlich immer dieser schmale Grad wie die Tonalität des Berichtes.

00:39:00: Wie geht man mit Lücken- und Fehlbarkeiten um?

00:39:03: Das glaube ich unglaublich wichtig.

00:39:05: das Unternehmen sich da... Sozusagen selber, dass auch so als kleine Mutportionen mitgeben zu sagen es ist auch mal okay.

00:39:11: Zu sagen da sind wir noch nicht oder Wir haben das noch nicht Oder uns war irgendwas auf eine gewisse Art noch nicht möglich.

00:39:19: Das wird jetzt nochmal mehr mut kosten glaube ich Jetzt wo so ganz viele Sachen natürlich in diesem regulatorischen Raum auch von links nach rechts geschoben wurden.

00:39:27: aber Ich glaube Dass uns das vielleicht helfen kann.

00:39:31: also we will see Mal gucken was so in einem Jahr die Dynamik gemacht

00:39:34: hat Absolut, wobei wie gesagt Transparenz heißt ja auch zu zeigen.

00:39:40: Wo sind wir noch nicht so weit?

00:39:42: Und ... Auch bei den anderen Aspekten wird vielleicht etwas regulierter in der Kommunikation.

00:39:51: Aber es gibt für alles eine Alternative.

00:39:53: Es heißt ja nicht, dass ich gar nicht berichten darf, sondern ich muss es anders machen.

00:39:57: und da merkt man vielleicht, es erfordert Zusammenarbeit im Unternehmen das die Personen, sind sich austauschen.

00:40:08: Und das gilt ja für die gesamte Kommunikation, sei es jetzt Produktkommunikation im Rahmen der EMCO oder auch eben bei der Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts.

00:40:16: Eine Person muss am Ende die ganzen Informationen wirklich in einen Text packen aber diese Person braucht ihr den ganzen Kontext.

00:40:23: Die Personen brauchen die darunter liegenden Kennzahlen und muss es dann wie gesagt übersetzen können.

00:40:28: Sei es jetzt eben in dem Nachhaltighatsbericht, in eine Marketingbroschüre oder am Ende in die Produktkombination Die Zusammenarbeit, die wird halt immer wichtiger.

00:40:36: Und das ist glaube ich die Entwicklung, wo wir hoffentlich wenn wir in dem Jahr wieder sprechen sagen können ... Das hat jetzt funktioniert bei den Unternehmen!

00:40:45: Bei Wünschenswert absolut!

00:40:47: Genau.

00:40:48: Jetzt gibt es ja neben so großen Standards wie ESAS für CSID, also Pflichtberichterstattung für die freiwillige Berichterstatter und durchaus auch Standards, wo man einfach als Grundlage hernehmen kann damit das eben nicht ein beliebiger Nachhaltigkeitsbericht ist sondern der sich an bestimmte Dinge und Vergleichbarkeit auch herstellen kann.

00:41:08: Könnt ihr mir da so ein bisschen erläutern?

00:41:10: Worum geht's bei so einem kompakten Standard wie Frau SME?

00:41:15: Warum gibt es den, wofür lässt er sich verwenden und wie wirkt er sich sozusagen auf die freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung aus?

00:41:22: Ich kann gern mal starten.

00:41:25: VSME ist ursprünglich von der E-Frag hatten wir auch ganz zu Beginn das ist die Institution die beauftragt wurde eben die Standards für die Berichterstatter eben für die ganz kleinen Unternehmen entwickelt.

00:41:38: Das gesagt wurde, wir hatten ja hier gesagt ganz am Anfang diese Schwellenwerte von zweieinhalbfünfzig Mitarbeitenden in fünfzig Minuten Euro Umsatz oder auch eben da noch keine Und-Kriterien sondern Ausschlusskriterien.

00:41:51: also man merkt das schon die Grenzen waren sehr viel niedriger gesetzt.

00:41:54: was ist denn mit den ganzen Unternehmen die wirklich Zehn Mitarbeiter sind fünfzig, weitaus geringere Umsätze und die einfach auch gar nicht die Kapazitäten haben.

00:42:03: Dafür wurde gesagt wir wollen einen Freiwilligen, einen Voluntary Guidance entwickeln und das war dann eben der VSEE wo auch da sogar noch mal gesagt wird und auch da haben wir erkannt dass es natürlich nochmal ein extremen Unterschied gibt zwischen den ganz kleinen Unternehmen also wirklich bis zehn Mitarbeitenden und diejenigen die dann doch ein bisschen größer sind dass es verschiedene Module gibt, wo gesagt wurde.

00:42:26: Es gibt einmal wirklich den Basic der deckt die ganz basic Informationen, die man einfach beim Thema Nachhaltigkeit spricht von einem Unternehmen erwarten würde ab Und das Comprehensive-Modul, wo man noch ein bisschen was draufpacken kann für die Unternehmen.

00:42:39: Die eben schon ein bisschen weiter und größer sind um zu sagen da sind jetzt auch relevante Informationen wenn beispielsweise Marie Duas ist auch vorhin gesagt einen Kunde dich anfragt fürs grob drei kannst du Daten liefern.

00:42:52: und also dass war wirklich die Grundidee diesen ganz kleinen Unternehmen einfach einen Standard an die Hand zu geben dass man sagt so kann ich jetzt mal einfach starten mit den Inhalten für eine Nachhaltigkeitsberichterstattung und hab ne Antwort, die ich geben kann.

00:43:08: Wenn nicht angefragt

00:43:09: werde.".

00:43:09: Und die Idee auch da wieder war zu sagen wie gesagt es gab ja schon einen Standard.

00:43:12: Es gab nen GRI, es gab nen DNK zu sagen wir wollen in Europa halt einen Standard schaffen dass der sich auch anhand der ESRS wieder orientiert und man eben weiß was kommt denn gegebenfalls von denen die nach ESRS berichten unten an bei den Unternehmen dass man hier eine Sprache spricht in Europa und eben ganz klar sagen kann, nee du brauchst dich nicht auf zig verschiedene Fragebögen von Kunden vorbereiten.

00:43:37: Und der eine fragt den Datenpunkt an die andere macht es ein bisschen anders sondern hier ist der VSE-Standard, den kannst du allen geben und er ist verständlich für alle und alle haben dann die gleichen Informationen an der Hand.

00:43:47: Das war die Grundidee.

00:43:49: Dann wurden die Schwellenwerte hochgesetzt, dann wurde erst mal gesagt ja Fokus jetzt wie gesagt erstmal Entlastung, ESS Überarbeitung Aber der VSEM-E, der ist ja auch da.

00:43:59: Den empfehlen wir jetzt mal für alle anderen auch.

00:44:03: Aber wie man schon merkt oder beziehungsweise wenn man sich denken kann diese Spannernunternehmen die rausgefallen sind aus der Pflicht.

00:44:09: Die ist natürlich wahnsinnig groß und da gibt es Unternehmen, die sind einfach so viel weiter als dieser VSEm E aktuell in der Entwicklung einfach isst Und das macht es ein bisschen herausfordernd den gerade wirklich gut einzuordnen.

00:44:25: Also wie gesagt Von der Grundidee her, wie entwickelt wurde politisch super sinnvoll und hilfreich.

00:44:32: Meiner Meinung nach aktuell.

00:44:33: aber für die Unternehmen, die in diese Sechmundes-Vakuum reinfallen, die schon viel weiter sind auch teilweise nicht immer inhaltlich ganz ausreichend.

00:44:43: Aber Marie bitte ergänzt gerne!

00:44:46: Hundert Prozent?

00:44:47: Also ich kann nicht nur ... Wir sagen immer bei uns bingo, also genau das.

00:44:53: Das trifft auf einen Reifegrad von Unternehmen die vielleicht gerade zum ersten Mal berichten dann ist so ein sehr niedrigschwelliger Standard der auch nicht zu viel von einem will und schon auch einiges.

00:45:05: Also es ist jetzt auch nicht dass man sagt oh da wird sogar nichts abgefragt alles was in Richtung Klimabilanzen und Co.

00:45:12: geht das ist schon gut für die Erstberichterstatter den VSME zu nutzen.

00:45:19: Das ist auch so immer meine Empfehlung, hast du schon mal berichtet?

00:45:21: Nein dann kannst Du mit VSM E mal anfangen!

00:45:24: Aber ist das jetzt der Standard der, finde ich, die Marktanforderungen... zurückspiegelt?

00:45:30: in die Realwirtschaft würde ich für die, die schon weiter sind sagen absolut nein.

00:45:35: Weil die Physik der Lieferkette wird irgendwie wieder ausgeblendet ne?

00:45:38: Man hat irgendwie gar nicht mehr so wirklich die Datenpunkte und die Themen, die mir so vor und nachgelagert sind auch andere Themen, Die eigentlich in den ESRS schönerweise ja sozusagen integriert wurden Und auch da das Themenspektrum sehr richtig und wichtig aufgemacht haben.

00:45:56: Das heißt hier würde ich wirklich immer abwägen und nicht pauschal sagen, der VSME ist super.

00:46:02: Der hat Fehlbarkeiten, der hat Lücken, der ist auch nicht mit allen Datenpunkten ausgestattet die wahrscheinlich die Wirtschafts-, die Finanzwelt uns sozusagen gerne erfassen sehen würde.

00:46:14: aber für die jetzt anfangen es natürlich immer gut so wie da DNK super war für alle die da sozusagen anfangen Klasse, man muss natürlich sagen und du hast es ja schon beschrieben Leute das finde ich.

00:46:29: Der VSME hatte ja eine ganz andere Aufgabe, der sollte etwas anderes leisten als er jetzt leisten soll aus der Ermangelung der Zeit.

00:46:38: Weil die E-Frag jetzt sagt okay ich muss mich erstmal um die ESRS kümmern weil die Berichtspflichtigen sollen ein verlässliches Konstrukt haben einen verlässlichen Standard.

00:46:48: nachvollziehbar aber neunzig Prozent der jetzt aus dem Scope rausgefallenen Unternehmen gucken auf einen Standard der eigentlich für was anderes gebaut wurde.

00:46:58: Und wie gesagt, Erstberichterstatter safe.

00:47:00: Das ist gut macht das.

00:47:02: Das hilft schon mal so diese Strukturen eine Lernreise in Richtung Berichterstattung zu bauen.

00:47:07: aber für die, die weiter waren ist es zum Teil finde ich schon fast nur Fahr aus den VSME zu nutzen weil da also das wäre rückschrittlich sich nur noch auf den vsme und was ich beobachte das war ja mal so ne Grundide auch von der EU-Kommission eher ein VSM E plus zu denken Also zu gucken was sind Branchenanforderungen Branchenleitfäden, Branchen hast du nicht gesehen.

00:47:31: Die man da sozusagen ergänzen kann um eigentlich das relevante Nachhaltigkeitsprofil wirklich abbilden zu können und das beobachte ich auch dass das viele tun also dass das so ergänzt wird und gleichzeitig macht es die Vergleichbarkeit natürlich auch wieder schwierig.

00:47:47: Also irgendwie ist da gerade so eine eine sehr schwierige Dynamik im System.

00:47:53: Und ich bin gespannt, ob die EU-Kommission sich da noch mal irgendwie auf den Hosenboden setzt über die E-Frag und sagt okay das haben wir jetzt auch verstanden der VSME braucht nochmal seinen zwei Punkt Null oder

00:48:03: so?

00:48:03: Ja zwei Punkt null.

00:48:04: oder was wir eben auch gerade sehen und in der Praxis auch mit Unternehmen machen dass man sagt naja es gibt ja die ESS sind jetzt auch teilweise schon vereinfacht und sind ein europäischer Standard, dass man sich eben sagt okay was aus den ESHS die nicht durch den VSE-ME abgedeckt sind.

00:48:24: Welche Inhalte nehme ich denn da beispielsweise in meine freiwillige Berichterstattung mit auf?

00:48:29: Habt dann auch noch einen Standard der europaweit aktuell gilt wird ausgenommen mit der möglichen Anpassungen noch diesen Sommer.

00:48:38: aber An sich habe ich wie gesagt die ESRS, an denen ich mich auch orientieren kann.

00:48:43: Ich hab da natürlich die Freiheiten zu sagen es muss nicht wirklich geprüft

00:48:47: werden.

00:48:48: Kann nicht natürlich auch noch machen wenn ich das möchte um einfach dem ganzen nochmal gewissen Nachdruck zu verleihen und Laubwürdigkeit der Berichterstattung.

00:48:55: Das muss man sich aber auch gut überlegen ob man das jetzt unternehmen möchte.

00:48:59: Aber wie gesagt man hätte da Anhaltspunkte zu sagen.

00:49:02: neben den Standardinformation aus dem VSE bediene ich mich einfach der zuhört sich ein Themen- und Datenpunkte.

00:49:09: Und nehmt die mithinzu, die für mich Sinn machen.

00:49:12: Unter anderem mein schönstes Beispiel ist die doppelte Wesentlichkeitsanalyse.

00:49:17: Die muss nicht so umfangreich wie in den ESS beschrieben durchgeführt werden Aber im VSEmE gibt's sie nicht mehr.

00:49:23: Da gibts nur einen if applicable Prinzip Was man auch so bisschen nach einem Wünsch dir was auslegen kann Wo ich sage Naja wenn ich mich jetzt schon an das Thema dran mache Dann wäre zumindest eine pragmatisch durchgeführte wesentlichkeietsanalysel.

00:49:34: Das ist wirklich ein gutes strategisches Fundament.

00:49:37: Da kann ich mich aus den Standards bedienen und sehr strukturiert vorgehen.

00:49:42: Absolut, das ist so wichtig, wenn man aus der Theorien die Praxis geht.

00:49:47: Was empfehlen wir ganz oft?

00:49:48: Und das resoniert total mit dem, was du sagst.

00:49:51: Weil viele sagen, oh Gott, jetzt muss ich endlich diese Wesentlichkeitsanalyse, also die doppelte Wesentlichkeit nicht mehr machen.

00:49:58: Aber dann wird halt verkannt, dass das eigentlich das eine Instrument ist um sich fokussieren zu können unbewusst ... sagen zu können.

00:50:05: Ich habe systematisch Dinge ausgeklammert und andere, die wirklich für mich Hebel haben, strategische Hebel oder wo ich auch eine Wirkung hab' und das einfach auf meinen Verantwortungsbereich ist.

00:50:17: Auf denen kann ich mich konzentrieren und fokussieren.

00:50:20: Und ich kann Ressourcen sinnvoll allokieren!

00:50:23: Nicht Menschen in zehn Richtungen rennen lassen, nicht Projekte, Leuchttürme, Piloten zu machen, die eigentlich gar keinen strategischen Hebel.

00:50:34: Und ich finde, das ist einfach so smart gewesen.

00:50:37: Wie du ja auch schon am Anfang gesagt hast, dass es wirklich eine der smartesten Instrumente die wir da haben durften und ich fand's sehr wertvoll, dass das zu einem eigentlich strategischen Standard gemacht wurde über die CSRD.

00:50:50: Ich find' auch in pragmatischer Variante kann man so ne Wesentlichkeitsanalyse oder sollte man sie machen um sich selbstigen Gefallen zu tun nicht zu verzetteln bei der Berichterstattung – grundsätzlich!

00:51:03: Und deswegen hundert Prozent finde ich total

00:51:05: wertvoll.

00:51:06: Auf einen Basic wollte ich noch so ein bisschen zurückkommen, nämlich es fiel schon mal die Hochglanzbroschüre als Wörding für den Nachhaltigkeitsbericht und das gab's ja in der Vergangenheit sehr wohl auch.

00:51:18: So ein bisschen vermisst man an dieser Art der Nachhaltighatsberichterstattung – für wen ist denn das eigentlich gemacht?

00:51:23: Der soll vielleicht viele Zwecke erfüllen und erfüllt dabei keinen Zweck so richtig!

00:51:31: Und eigentlich kann man das ja auch ganz anders machen.

00:51:32: Man könnte mal von den Zielgruppen ausdenken und sich überlegen, wer braucht da eigentlich was?

00:51:38: Und seine Nachhaltigkeitsberichterstattung entsprechen mit Formaten ausstatten.

00:51:43: Könnt ihr der vielleicht einfach mal damit es ein bisschen plastischer ist und wir von diesem Gedanken, den ihr natürlich nicht habt aber vielleicht viele andere diese Hochglanzbroschüre als freiwillige nachhaltigkes Berichterstatter mal wegzukommen?

00:51:54: Also, was ich total wichtig finde... Ich glaube der Nachhaltigkeitsbericht in all seiner Sachlichkeit und Fachlichkeit ist irgendwie so die Ur-Suppe der Nachhaltigkeitskommunikation.

00:52:06: Und dann das, was du gerade sagst Andreas, finde ich total wertvoll weil ich würde Unternehmen jetzt nicht Sie nicht limitieren in ihrem Mindset von Kommunikation zu sagen und das ist jetzt nur noch das, was wir dürfen.

00:52:18: Wir dürfen nur noch ganz sachlich nüchtern.

00:52:21: Das würde ich nicht sagen.

00:52:22: Ich würde nur sagen es braucht immer dieses Fundament der Berichterstattung mit Zahlendatenfakten, also mit den Wahrheiten in Anführungsstrichen... Und dann darf das aufbereitet werden, zielgruppengerecht.

00:52:35: Also, ne?

00:52:35: Das darf dann auch anders aufbereitet werden.

00:52:38: Dann kommen wir wieder in dieses M-Code-Thema da gucken ... also es wird sich alles ergeben.

00:52:42: Aber ich glaube, dass man diese Spielwiese der Kommunikation jetzt nicht nur auf den Bericht reduzieren sollte sondern auch erkennen darf, Nachhaltigkeit noch so viel mehr als zahlendaten Fakten und Vernunftsbrauch.

00:53:01: Das braucht auch ganz andere Ebenen, die kommunikativ angesteuert werden müssen damit wir überhaupt in eine Veränderungsbewegung kommen.

00:53:08: Und ich glaube da hat die letzte Zeit dadurch das Berichtspflicht im Fokus war, hat man vergessen dass es noch so eine andere Form von Kommunikation braucht, die uns hilft also die Change-Kommunikation, die wirklich hilft Menschen zu bewegen, zu motivieren extra Meilen zu gehen, sich in einen Veränderungsprozess sozusagen zu geben.

00:53:30: Der vielleicht auch unbequem ist.

00:53:32: nicht die eigene Komfortzone und das geht nach Innen wie nach Außen weil man wird auch mal irgendwo auf eine andere Art und Weise Richtung Stakeholder sozusagen kommunizieren müssen.

00:53:44: und deswegen finde ich die Einladung so unglaublich wichtig dass man nicht nur noch über den Bericht sozusagen seine Kommunikation baut, aber das als wirklich faktisches Fundament immer mitführt und sagt so.

00:53:58: Das sind alles keine Märchen die wir erzählen sondern das hat alles Fundament.

00:54:02: und dann entsteht eine neue Spielwiese.

00:54:04: Eine Grüne Spielwiesse will ich was sagen.

00:54:10: Wir nennen es auch oder haben es die eierlegende Wolmichsau genannt, weil man versucht hat in ein Dokument so viel wie möglich reinzupacken.

00:54:18: Die ganzen Kennenzahlen aber auch die ganzen Geschichten und Stories dann das eben schön aufbereitet zu haben.

00:54:23: Aber wenn man sich eben überlegt wer braucht den Zahlen-Datenfakten?

00:54:27: Die brauche ich intin um das Fundament zu haben, wie du gerade gesagt hast.

00:54:29: Die braue ich dann für meine Lieferantenanfragen, Banken

00:54:32: etc.,

00:54:34: aber da merke ich ja auch schon, dass sind ja ganz andere Personen mit denen ich da spreche.

00:54:38: Das ist ein Einkauf von meinen Kunden, das sind wie gesagt die Controller-Finanzleute mit denen Ich spreche.

00:54:45: und natürlich wenn ich aber jetzt in Richtung Marketing dann wieder denke was er eben versucht wurde auch noch in den Nachhaltigkeitsbericht rein zu packen irgendwie Da muss sich ja meine Endkonsumentinnen ansprechen oder eben dem Vertrieb etwas an die Hand geben dass der das Unternehmen und die Produkte verkaufen kann.

00:55:03: und da brauche ich ja was ganz was anderes.

00:55:05: Da brauch ich im Hintergrund, wie du gesagt hast die Zahlendatenfakten.

00:55:08: Aber da kann ich ja noch viel mehr über Webseiten, über Social Media, über Kurzbroschüren

00:55:14: etc.,

00:55:14: pp.

00:55:15: mich austoben in der Kommunikation und wirklich eben sagen... kommen einfach auch noch mehr Geschichten und Stories rein, die das Ganze noch mal ein bisschen greifbarer und nahbarer machen.

00:55:25: Ich brauche aber wie gesagt um das ganze zu untermachen können meine

00:55:28: Zahlendatenfakten.".

00:55:29: Aber das ist ja das Schöne!

00:55:30: Man hat dann Stammt-und Spielbein also das Stammtein was einem immer die Sicherheit gibt.

00:55:34: ich bin safe ich behaupte hier nichts Unlauteres und dann hoffe ich wirklich dass Marketer und Kommunikatoren wieder auch die Freude darin entdecken, dass sie eben nicht Berichte sozusagen Texten sollen, sondern wirklich in eine zielgruppenorientierte Ansprache gehen dürfen und eben auch die Erfolgsgeschichten zu erzählen.

00:55:56: Die uns ja alle irgendwie auch inspirieren das unmögliche möglich zu machen und dann doch zu sagen so doch wir trauen es dazu das anderszumachen und das bestehende infrage zu stellen.

00:56:07: Und das finde ich total wichtig.

00:56:09: absolut.

00:56:09: du hast vorhin schon die Herausforderung des Change erwähnt und da stellt sich mir ein bisschen die Frage was?

00:56:18: Also?

00:56:18: wir müssen ein bisschen aus den Fehlern anderer lernen.

00:56:20: Was sind denn so die typischen Stolpersteine bei der freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung?

00:56:26: Zum Beispiel eben zu wenig darüber nachzudenken, dass es ja auch um Veränderungen geht wer da in Sinne dieser Veränderung informiert werden muss.

00:56:32: kannst du da ein bisschen Einblick gegeben?

00:56:35: also ich würde tatsächlich den ersten Punkt aufgreifen Lotte denen Du gerade so schön ausgeführt hast also die Überfrachtung.

00:56:41: Das Bericht ist, also zu irgendwie die Eier liegende Wollmichsauer darauszumachen finde ich es halt.

00:56:47: manchmal stellt man sich selbst ein Beinchen indem man das irgendwie erwartet anstatt zu sagen okay wir machen wir schichten das unterschiedlich ab und haben einen Fundament.

00:56:56: Es ist ganz oft dass man sich dazu viel zumutet.

00:57:01: ehrlicherweise erlebe ich das dass man ganz oft Also nicht jeder Nachhaltigkeitsmanager oder Managerin ist zwangsweise immer ein guter Kommunikator.

00:57:15: Ich glaube, wenn wir den idealen Nachhaltighats-Manager oder die ideale Nachhaltigtkeits-Managerin zeichnen würden wollen, wüssten wir das sie natürlich kommunikative Fähigkeiten braucht, Liederschifffähigkeit und Vertiefung in Wissen braucht?

00:57:30: Nicht immer ist das alles gebündelt!

00:57:32: Und ich glaube auch anzuerkennen dass der Bericht eben nicht nur aus der Nachhaltigkeitsabteilung kommt, sondern einfach gebündelte Kräfte auch braucht.

00:57:41: Damit das Ergebnis ein gutes ist und auch am Geschäftsmodell sich orientiert.

00:57:47: Ich glaube, dass dürfen viele Unternehmen noch stärker anerkennen weil es wird so ganz oft so Ja ja!

00:57:51: Das macht XY in den nachhaltig- keits Abteilungen.

00:57:54: Das wird schon.

00:57:55: Es braucht aber mehr Kompetenzen und Kräften Und ich glaube, das wird manchmal tatsächlich dann doch unterschätzt zugegebenermaßen sicherlich auch, weil man sagt okay wir müssen das den Aufwand und die Ressourcen irgendwo auch überschaubar halten um das mal diplomatisch zu sagen.

00:58:13: Aber ich glaube dass wird oft unterschätzt.

00:58:15: und ich glaube gerade wenn man beginnt mit einer standard orientierten Berichterstattung und sich wirklich sagt Wir wollen das machen Ich glaube dann darf man einfach lernen dass das einfach eine besondere textliche Herausforderung ist, einfach wirklich auf Anforderungen auch Antworten zu geben und nicht drüber umzureden.

00:58:38: Und das merke ich für die, die meistens sagen, schaffen wir easy?

00:58:41: Und dann merkt man so ihr habt die Anforderung alle gar nicht beantwortet!

00:58:44: Das ist dann tatsächlich was wo man merkt da muss man ein bisschen... Die Berichterstattenden sag ich mal so ein bisschen auf den Topf setzen und sagen, wo beantwortest du ob das ja oder nein ist?

00:58:56: Oder ähnliches.

00:58:57: Und das ist manchmal schon was, wo man merkt da haben viele eher die Tendenz drum herumreden zu wollen anstatt auf einen Punkt zu kommen.

00:59:05: Also das sind meine ersten drei Impulse.

00:59:07: Ich weiß nicht Lotte Du kannst bestimmt nochmals ergänzen

00:59:11: Ja, beziehungsweise ich würde ganz gern einfach mal aus gerade dem Projekt was wir auch zusammengemacht haben ergänzen.

00:59:17: Weil grade der letzte Punkt wenn wir ja auch Unternehmen unterstützen in der Berichterstattung.

00:59:22: das ist ja der Punkt wo wir genau merken in unserer Funktion dann auch als BeraterInnen und TexterInnen zu sagen Ich verstehe grad den Zusammenhang noch nicht so ganz.

00:59:34: Könnt ihr uns da mehr Input geben?

00:59:36: Und dann merkst du eben ob die Unternehmen da wirklich nachliefern können oder nicht und man deckt auch eben relativ schnell auf, ob die im Unternehmen gut vernetzt sind.

00:59:48: Und eben dann auch entsprechend die Ansprechpartner aus den verschiedenen Abteilungen bekommen.

00:59:53: Das finde ich, das merkt man dann wirklich in den Projekten sehr, sehr schnell.

00:59:58: wo harpert es denn?

00:59:59: Wo kann man denn aber vielleicht noch ein bisschen nachjustieren und wo wird dann einfach das Ganze ein bisschen dünn?

01:00:06: Da, wie gesagt, muss ich auch gerade denken in unserem gemeinsamen Bericht.

01:00:09: Wo wirklich dann in der Text-Erstellung ... Dann sind's vielleicht die Feinheiten einer Zielformulierung oder eine Maßnahmenbeschreibung?

01:00:16: Wo man die Nachfragen eben hat und wir die Herausforderungen haben.

01:00:19: teilweise kommt dann zurück.

01:00:22: Ja da können wir euch jetzt nicht viel mehr liefern aber macht es doch bitte trotzdem schön!

01:00:28: Also das ist dann auch wirklich die Herausforderung hinten raus im Texten.

01:00:32: Absolut.

01:00:33: also Jetzt wo du mich daran erinnerst, ja das sind genau

01:00:37: diese ...

01:00:38: Nein.

01:00:39: Diese Momente, wo man halt einfach merkt es geht nicht nur um Geschichten zu erzählen sondern auch wirklich relativ eindeutig klare unmissverständliche Antworten auf Anforderungen zu geben die's da wirklich gibt durch das Nutzen eines Standards.

01:00:56: wenn man das natürlich gar nicht behauptet und sagt ich mach hier frei nach Laune, dann darf man auch machen was man möchte.

01:01:02: Aber sobald man sich für einen Standard entscheidet glaube ich ist es total wichtig sich auf diesen Standard auch mal einzulassen und auch wirklich anzuerkennen.

01:01:12: dieser Standard gibt mir eine Anforderung die ich relativ eindeutig beantworten sollte und Antwort darf eben auch sein habe ich noch nicht.

01:01:20: mache kurz mittellangfristig stehts auf meiner Agenda werden wir nach liefern oder anders.

01:01:27: Und das merke ich ganz oft, da ist so ein Hemmschuh, dass dann viele sagen was?

01:01:33: Ich kann das doch nicht so sagen und ich dann so naja du hast es ja nicht!

01:01:36: Ja dann sagen wir's einfach nicht.

01:01:38: und so nee das geht dann leider nicht.

01:01:39: Dann bekenne dich dazu.

01:01:41: dir ist bewusst die Anforderung ist da, die steht im Raum aber du kannst sie nicht beantworten.

01:01:46: und da merkt man schon öfter muss man so ein bisschen Händchen halten gut zu formulieren, dass sich alle wohlfühlen und aber auch die Dinge eben nicht schönzureden.

01:01:55: Ich glaube das ist ein ganz wichtiger Punkt.

01:01:56: Ja, weil insbesondere beim schönen Reden kann sich das natürlich hinten raus dann auch rechen wenn dann irgendjemand nach zwei drei Jahren noch mal draufschaut und sagt nur da habt ihr aber was ganz anderes berichtet und geschrieben?

01:02:08: Was ist eigentlich daraus geworden?

01:02:10: also Dann lieber einfach sauber-und ehrlich berichten.

01:02:14: Wir haben schonmal die Aufwände erwähnt Also dass auch ein Freiwilliger nach Halsbericht es ja mit gibt aufwenden verbunden, dann möchte ich natürlich irgendwann auch legitimieren können.

01:02:26: Gibt es da irgendwie Möglichkeiten?

01:02:28: oder was wäre euer Ratschlag?

01:02:30: Wie kann ich das intern gut kommunizieren?

01:02:33: Gibt's Metrigen wie mein Bericht ankommt, Signalreaktionen auswerten?

01:02:37: also wie kann ich intern sagen Freunde das hat sich gelohnt.

01:02:40: Das ist natürlich jetzt immer genau diese Grauzone, die sehr schwierig wird das wirklich zu monetarisieren.

01:02:47: Also ich glaube auch da nochmal so ein bisschen sozialen Datenfakten.

01:02:51: also ich glaub auch wieder hier der Sustainability Transformation Monitor sagt irgendwie ja dass dreieinachtzig Prozent der Unternehmen sagen, dass sich die Aufwände und dieses Thema Business Case for Sustainability sich irgendwie für sie noch nicht rechnet, genau diese Rechnung noch nicht so bauen können wie du es gerade fragst Andreas.

01:03:10: Was ich beobachte wo man's schon beobacht oder wahrnehmen kann dass da ein Mehrwert entsteht ist im Recruiting Prozess also das da wirklich ganz oft auch gesagt wird in den Bewerbungsgesprächen wirklich Talente und Nachwuchskräfte sagen.

01:03:29: So, ich bin hier weil ich gesehen habe dass ihr zu diesem Thema aktiv seid das ihr ein Verantwortungsverständnis habt und das spricht mich total an und wenn ihr das nicht gehabt hättet wäre ich nicht gekommen.

01:03:42: Das heißt das hat natürlich auch das kann man jetzt rechnen von links nach rechts aber das hat Natürlich einen Mehrwert für die Unternehmen und Ich würde nicht ausschließen dass es uns noch gelingt Anreizsysteme im Markt noch stärker dahingehend auch auszusteuern.

01:03:59: Das ist natürlich genau die Wettbewerbsfähigkeit oder den Wett Bewerbsvorteil eigentlich ansteuern sollte, dass man bei großen Ausschreibungen und bei großen Auftragsvergaben mit einem entsprechenden Leistungsprofil für mehr Nachhaltigkeit schneller in die Proposition kommt um diesen Auftakt zu bekommen.

01:04:18: Das ist noch Wunschdenken weil so ganz sind wir da nicht das müssen wir auch zugestehen.

01:04:24: deswegen ist es wenn du mich fragen würdest schon eine Wette und ein Investment Zukunft, weil so ganz kurzfristig wird sich es nicht auszahlen.

01:04:32: Also ich weiß jetzt dir der ein oder andere sagt auch okay dann ist jetzt der Stift wieder auf dem Tisch.

01:04:39: aber das muss man in der Ehrlichkeit vielleicht auch sagen und trotzdem glaube ich daran dass ja der Invest in die Zukunft doch nochmal Lohnungswert ist.

01:04:50: Aber Leute, ich weiß nicht vielleicht hast du da auch andere Rechnungen und dann darf ich von dir noch lernen?

01:04:55: Leider noch nicht so detaillierte Rechnung.

01:04:57: Das ist ja das was uns alles ein bisschen umtreibt.

01:05:00: Wenn man die hätte glaube ich dann wenn sich alle drauf stürzen.

01:05:04: aber was wir tatsächlich einfach wirklich sehen ist auch wenn man mit dem Thema Berichterstattung startet dass man sich eben selbst nicht zu viel vornehmen möchte und überfrachten.

01:05:17: Man hatte immer überall die Möglichkeit, zu sagen wir sind dran und bauen das Ganze auf also einfach da Schritt für Schritt sich aufzustellen und einfach wahnsinnig wichtig dass man weiß wer ist für welche Daten zuständig.

01:05:29: welche Personen brauche ich damit ich diesen Prozess sauber aufsetz?

01:05:32: weil am Ende macht das den ganzen

01:05:36: Berichtsprozess

01:05:37: einfacher und weniger aufwändig.

01:05:39: Und es halt dann dadurch natürlich am Ende darauf ein, dass ich sagen kann Ich bin so gut aufgestellt das ich den relativ easy Ja in der kurzen zeit auch erstellen kann.

01:05:48: und hinten raus habe ich dann eben die finanziellen Mehrwerte Die sich hoffentlich eben noch stärker zeigen in den nächsten jahren also da einfach noch ergänzt sind.

01:05:59: dazu der punkt Mit kleinen Schritten starten.

01:06:02: Am Anfang ist es noch nicht der riesige Bericht, sondern einfach da wirklich zu sagen ... Ich fang mal mit den ersten Partiememereichen an und KPIs.

01:06:09: Dann werden wir immer besser ... Die Personen kennen sich aber aus, sind drin im Thema.

01:06:13: Und deswegen ist auch dieser Berichtsprozess- und Aufwand, wo ja ganz viele früher gesagt haben oder jetzt auch gerade in Punkte um Nibus dann eben ... Es ist ja Wahnsinn wie viel Personen da eingebunden sind in dem Prozess.

01:06:24: So schlimm muss das gar nicht sein, wenn ich mich einmal sauber aufstelle!

01:06:27: die daran beteiligt ist, auch Lust auf das Thema hat.

01:06:30: Man lernt ja auch wahnsinnig viel über das Unternehmen selbst weil du gerade auch schon gesagt hast es sollte im Geschäftsblatt orientiert sein.

01:06:37: also es ist auch eine schöne Möglichkeit das eigene Unternehmen noch besser kennen zu lernen.

01:06:42: Ja und tatsächlich fällt mir grad ein Lotte weil wo du gesprochen hast vorhin hattest du die Investoren angesprochen und gleichzeitig genau das ist ja tatsächlich schon ne Beobachtung des Unternehmens Leistungsprofil für meine Nachhaltigkeit zeigen können, bei Banken ja doch oft vielleicht vergünstigte oder bessere Kondition durchaus jetzt für Kredite oder ähnliches bekommen.

01:07:06: Also diese Risikopremien die er sozusagen für die dies nicht können zu zahlen haben das wird sich sicherlich als eine Praxis noch stärker etablieren in der kommenden Zeit.

01:07:16: aber die Banken sind da Ganz klar, das ist ihr System.

01:07:20: Ihr Mechanismus und ich glaube da wird so ein Anreizsystem dann aus dieser Welt.

01:07:24: also da werden die Banken noch viel stärker treiber dieser Veränderung als es die Politik versucht hat sage ich jetzt mal.

01:07:32: Das kommt auch noch dazu.

01:07:33: Und man hat ja auch schon direkte Auswirkungen, die man eben jetzt spürt.

01:07:38: Also man kriegt ja schon die verbesserten Zinskondition.

01:07:41: Jetzt hast du schon von der Zukunft gesprochen, wie sie es noch weiterentwickeln wird.

01:07:45: Wir haben noch eine letzte Frage oder zwei Fragen an dich.

01:07:49: Nari, wie stellt ihr euch denn eigentlich bei Next Pluming auf für die Zukunft?

01:07:54: Wie wollt ihr die Angebote weiterentwicklen vor dem Hintergrund eben der aktuellen Situation und den ganzen Lage, die wir jetzt gerade schon so ausgieblich besprochen haben?

01:08:06: Also ich glaube, was wir bei Next Blooming machen und das ist jetzt für uns nicht so neu.

01:08:11: Aber was uns noch mal bewusst geworden ist dass die Arbeit an den Bedingungen in den Unternehmen und Bedingung hört sich jetzt wieder abstrakt an also konkret gesprochen Die Bedingen an sozusagen Entscheidungsführungslogiken Prozesse aber auch diese ganzen Mehrwertargumente auf strategischer Ebene dieses ganze Organisationale die Basis und das Fundament baut, dass Menschen sich in diesen Veränderungsprozess reingeben mit ihrer Kompetenz.

01:08:43: Und erkennen, dass Nachhaltigkeit eben nicht eine Nebenstrategie ist?

01:08:49: Sondern ja – und das ist ja das Schöne!

01:08:51: Die Wesentlichkeitsanalyse finde ich als Momentum, wo man erkennt, überall ist Nachhaltigkeit drin.

01:08:56: Es ist immer die Frage wie richtig du ... Mit welchem Anspruch, Verantwortungsanspruch guckst du auf Personalentscheidung?

01:09:04: Auf Menschen im Unternehmen in der Lieferkette und Co.

01:09:07: Und ich glaube dass wir da anerkennen dürfen das ist ja gerade nicht unbedingt immer am Fachwissen scheitert sondern eher an dieser Sehr softenebene, wie kriegen wir Menschen eigentlich in eine andere Entscheidungs- und Führungslogik?

01:09:22: Und auch da zu gucken, wie trauen sich Menschen mutig voranzugehen um so eine Transformation in die Wirtschaft zu tragen.

01:09:30: Ich glaube, da gucken wir viel stärker drauf weil wir jetzt gerade merken... Wir haben ein Unternehmen mit unglaublich viel Fachwissen, will ich schon fast sagen, zugeballert und dass wir spüren ... Die Dimension darunter ist das wo das Fachwissen entweder fruchtbar oder unfruchtbar draufhält.

01:09:48: Und da fokussieren wir uns immer stärker darauf, auch wenn man sagen muss, dass natürlich die Wirtschaftsrealität gerade eine sehr schwierige ist also von Kriegen, Energiepreisen und

01:10:00: Co.,

01:10:01: das ist nicht einfach.

01:10:02: aber wir glauben eben daran, dass das die Systeme sind anschauen sollten.

01:10:07: Und da gucken wir bei Next Blooming mit unseren Kunden tatsächlich auch stärker drauf?

01:10:11: Ja, absolut.

01:10:12: und wie du gesagt hast man merkt ja dann doch auch dass die Nachhaltigkeit einfach ganz eng damit verknüpfte.

01:10:18: sich glaube wir brauchen jetzt nicht anfangen.

01:10:19: zum Thema Erneuerbare und fossile Energien vor der aktuellen Situation in der geopolitischen Lage.

01:10:26: aber das ist glaub ich auch nur eines der besten Beispiele Dass es auch wirklich darum geht sich einfach resilient und nachhaltig aufzustellen für die Zukunft.

01:10:35: Zum Thema Berichterstattung vielleicht da noch mal die Frage, was meinst du?

01:10:40: Wie sieht denn so ein Bericht in fünf Jahren aus.

01:10:42: Die freiwillige Berichter-Stattung, welche Standards gibt es überhaupt nach?

01:10:46: oder ist das dann doch etwas ganz anderes?

01:10:48: Oh ich glaube in fünf jahren wird vor allem der berichtsprozessen sehr anderer sein.

01:10:53: Ich glaub künstliche Intelligenz wird da sehr vieles nochmal umschmeißen und welzen hoffentlich so effektiv diesen Prozess machen, dass andere Menschen in den Unternehmen wieder den Freiraum und die Ressource haben auch wieder anders mit diesem Inhalten und Botschaften umzugehen.

01:11:13: Aber ich glaube der Umbruch wird gigantisch sein gerade bei standardbasierten Berichten.

01:11:19: Das ist das gefundene Fressen für künstliche Intelligenz, zu sagen ich habe meinen Berichtsagenten der unterstützt mich.

01:11:27: Ja?

01:11:28: Ich würde niemals alleine lassen.

01:11:29: wir alle wissen wie schwer hallucinationslastig auch einige dieser KI sein können.

01:11:39: Moment drin steckt, der hilft genau diese große Hürde von so viel Aufwand für etwas was ich noch nicht so gut in Geld umrechnen kann.

01:11:50: und wenn wir da SKI Smart nutzen.

01:11:53: Ich glaube, ich kann Berichterstattungen aus der Realwirtschaft sich wirklich noch mal ganz anders darstellen und auf deiner Seite freue ich mich da drauf dass das kommt.

01:12:03: natürlich ist es trotzdem auch irgendwie spooky!

01:12:06: Ich bin da ganz ehrlich weil ich immer denke so wie klingen dann alle Berichte irgendwie am Ende gleich?

01:12:12: Weil immer ChatGPT das Gleiche daraus macht.

01:12:14: Ich weiß nicht was eure Erfahrung ist.

01:12:15: für mich hört sich das alles immer nach der gleichen Suppe an sagen wir bei uns immer Aber ich glaube schon, dass da ein großer Schritt nach vorne gelingen kann.

01:12:26: Wenn wir das richtig machen?

01:12:27: Ja absolut!

01:12:29: Ich glaube zum Thema es hört sich alles gleich an wenn man sich jetzt mal die Geschäftsberichte durchliest.

01:12:34: Also ein Standard ist ja dazu da... Dinge vergleichbar sind.

01:12:39: Und da ist ja nicht so viel Differenzierungspotenzial auch enthalten, also ich glaube es ist gar nicht mal nur durch die Entwicklung der KI getrieben sondern einfach weil man das Standards berichtet dass es doch alles ein bisschen ähnlicher sich anhört.

01:12:53: Aber das macht, wie du es vorhin schon gesagt hast.

01:12:57: Das Spiel frei für das Spielbein zu sagen, dann lasst uns doch woanders genau unsere Note reinbringen.

01:13:02: also von daher absolut ich bin da auch ja mit Respekt aber auch mit wirklich großem Interesse gespannt was die KI uns da noch so ermöglichen wird.

01:13:13: oder eben auch vielleicht ein bisschen einschränken in Kreativität auf der anderen Seite die Expertise die braucht's immer.

01:13:20: Wie gesagt, ich glaube gerade das Thema Textliche Erstellungen von den Inhalten der Standards.

01:13:24: Da kann wirklich viel passieren, ob da wirklich diese Expertise mit reingeht... Da mache ich noch ein ganz großes Fragezeichen dahinter.

01:13:33: Ja aber sind wir sehr gespannt.

01:13:35: auf jeden Fall wird es nicht weggehen!

01:13:38: So viele Dinge die sich noch entwickeln dürfen absolut.

01:13:42: Zum Abschluss eine allerletzte Frage nämlich ob Ich mit der freiwilligen Berichterstattung erst Beginner also mein ersten Formier habe oder ob ich vielleicht schon Ein, zwei gemacht habe.

01:13:53: Was wäre so von jedem von euch das eine Takeaway-Learning von heute?

01:13:58: Vielleicht mach ich, fängst du an!

01:14:00: Das ist gemein.

01:14:01: da muss ich jetzt ja was richtig Schlaues sagen.

01:14:03: Ja natürlich, deswegen

01:14:04: sind wir da.

01:14:09: Mein Take away... Ich glaube es ist ein bisschen das was ich grundsätzlich gerade allen immer empfehle sich nicht zu viel einfach immer aufzuladen, sondern ich habe irgendwo mal gelesen und das hat bei mir verfangen dieses Thema Micro Ambition.

01:14:25: Also lieber die kleinen Schritte zu gehen Und dass auch in der Berichterstattung also nicht sofort den ESRSkonform-Bericht machen obwohl man gar nicht muss Sondern so ne?

01:14:36: Die kleinen Schritten die leistbaren Schritte Zugehen und sich an diesen Lernweg zu erfreuen.

01:14:42: Ich glaube diese Microsteps finde ich es so, dass was ich gerne allen mitgeben möchte.

01:14:50: Ja eine Ergänzung dazu kann ich nur unterschreiben noch der Mut den Unternehmer haben sollten das Ganze zu machen sich nicht einschüchtern lassen von jetzt Dinge die vielleicht um die Ecke nochmal kommen wie ne Emko sondern da wirklich zu sagen ne Schritt für Schritt vorgehen und auch wirklich machen und umsetzen weil am Ende Es bringt, was sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und tu gut so ein Sprich darüber wie es auch schon vorhin gesagt hatte.

01:15:15: das ist wirklich auch so das Credo.

01:15:16: Was ich glaube geben mitgeben möchte macht es auch nicht für die Schublade sondern macht daraus euren Bericht Und Wie gesagt in den ersten umfängeln vielleicht noch ein bisschen reduzierter.

01:15:27: aber Nehmt einfach wirklich die zeit und die ressourcen auf euch und seid mutig und traut euch auch wirklich zu berichten.

01:15:35: dann am ende kommt eigentlich immer was Gutes bei rum.

01:15:38: Das ist doch ein wunderschönes Schlusswort und damit sind wir am Ende dieser Folge von Selim Grüne Wiese angekommen.

01:15:43: zum Thema MQ und auch zu den anderen Themen, die wir hier angesprochen haben werde ich ja auch ein paar links in den Show Notes anbringen.

01:15:49: Unsere Hörer und Hörerin bitten wir liken und abonnieren Sie gerne unseren Podcast.

01:15:52: Und wenn sie Ihnen was gebracht hat, freuen wir uns natürlich auch über eine positive Bewertung!

01:15:57: Ja und von unserer Seite möchten wir natürlich ganz herzlich bei dir bedanken liebe Marie für deine Zeit, deine Einblicke und die vielen konkreten Gedanken, die du mitgebracht hast.

01:16:06: Hat mir sehr Spaß gemacht und wir könnten glaube ich noch zwei Stunden weiterreden.

01:16:11: Ich würde sagen, es ist ein Gespräch, was wirklich zum Nachdenken einlädt.

01:16:14: Ich hoffe wir haben auch zum Nachdingen angeregt und damit möchte ich mich auch noch mal verabschieden.

01:16:20: Danke euch beiden für die Einladung!

01:16:21: Wir könnten auch drei Stunden mit dir weiterreden und Ping-Pong spielen.

01:16:25: das war ganz toll.

01:16:27: Dankeschön!

01:16:28: Alles klar, ich danke euch!

01:16:36: Tschüss!

01:16:39: Euer monatlicher Einblick in nachhaltiges Unternehmertun.